Räuchern – Zeremonie am MON(D)tag

Heute Abend werde ich eine Räucher-Zeremonie machen. Das Räuchern gehört bei den Schamanen und in allen Religionen zu jeder Zeremonie dazu. Rauch reinigt die Energie. Rauch ist das einzige, was sich vor unseren Augen auflöst. Der Rauch nimmt alles von uns weg, was nicht zu uns gehört. Es löst sich in Rauch auf.

Was es dir bringen wird, beschreibt Angaangaq in seinem Buch „Schamanische Weisheit“ so:

„Schon während der Zeremonie wirst du innerlich zur Ruhe kommen. Wenn du sie regelmäßig durchführst, wirst du vieles bewusster erleben. So bist du in der Lage, deine Worte achtsamer zu wählen, und kannst anderen aufmerksamer folgen. Innere Befreiung und Klarheit stellen sich ein. Dir wird mehr und mehr das Schöne im Leben auffallen. Und du wirst zentrierter. Das momentane Erleben der inneren Ruhe ist schön, das Entscheidende aber ist, dass sich die Ruhe mit dem kontinuierlichen Durchführen immer mehr und vor allem nachhaltig in deinem Alltag einstellen wird.

Ich werde es heute Abend um 20.08 Uhr so machen. Ich räuchere vor jeder Zeremonie, nur dass ich es heute mit noch etwas mehr Bewusstsein machen werde. Ich werde es so machen, wie ich es von Angaangaq gelernt habe:

Zuerst wasche ich meine Hände im Rauch, damit ich mich und andere auf gute Weise berühren kann. Dann nehme ich den Rauch zu meinem Mund, damit ich nur Gutes Sage. Dann wasche ich mir die Hände im Rauch und führe den Rauch zu meinen Augen, damit ich nur das Gute sehe. Dann wasche ich mir die Hände wieder im Rauch und führe den Rauch zu meinen Ohren, damit ich nur Gutes höre. Dann wasche ich meine Hände im Rauch und führe ihn zu meinem Herzen, damit ich es reinigen kann und meine Schönheit sehe.

Anschließend werde ich den Rauch zu meiner Brust, Bauch, Beine, Arme und über meinen Kopf fächern. Dann werde ich eine Weile in Ruhe dasitzen und beten bzw. meditieren. Was auch immer mir in diesem Moment gut für mich erscheint.

Es bleibt euch überlassen, wie ihr räuchert. Es kann auch einfach ein Büschel von Salbei sein, falls ihr keine Schale habt oder Federn. Schamanen räuchern meistens mit weißem Salbei. Es können aber auch genauso gut heimische Pflanzen zum räuchern genommen werden. Vergleichbar ist der Beifuß. Er wurde hier üblicherweise in Europa genutzt. Ich mache oft eine Mischung aus Lavendel, Rosenblüten und Salbei. Lavendel harmonisiert und die Rosen stehen für die Selbstliebe. Es gibt noch ganz viele andere Kräuter, die ganz unterschiedlich wirken bei der Räucherung. Wenn ihr dazu mehr wissen möchtet, fragt mich gern.

Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen, es auch auszuprobieren und wir verbinden uns heute Abend gemeinsam zu der Räucherzeremonie. Ihr wisst ja, je mehr sich verbinden um so größer ist die Kraft. Alles was ihr für euch tut, das tut ihr für alle anderen mit.

Alles Liebe für euch <3

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