Kreise – Die Blume des Lebens – Zeremonie am MON(D)tag

(English translation below)

„Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt. Seit der Geburt das selbe Blut, das durch die Adern pumpt … “ singt Johannes Oerding in seinem Lied „Kreise“. Mein schamanischer Lehrer, Angaangaq, erzählt uns immer wieder von der Schönheit des Kreises.

Letzte Woche durfte ich erfahren, was passiert, wenn wir Kreise bilden und sich diese Kreise verbinden. Ich fing an ein innerliches Bild aufzubauen mit der Vorstellung wie die Kreise ineinandergreifen und daraus entstand die Blume des Lebens. Plötzlich verstand ich wie heilend es ist Kreise zu bilden und das letztlich alle Kreise in einen großen Kreis fließen.

Für mich hat sich daraus ergeben, dass es keine Rolle spielt wie groß oder klein ein Kreis ist. Die Kreise verbinden sich und gehen alle in einen großen Kreis – wir Menschen bilden gemeinsam mit den Tieren und Pflanzen einen großen Kreis.

Wenn du einen Kreis bildest fängst du an die Schönheit zu sehen, denn du kannst nicht den Rücken sehen. Wenn ich Montags die Zeremonien mache, dann weiß ich, dass sich andere Menschen mit mir verbinden und diese Zeremonie letztlich in den einen großen Kreis geht … auch wenn ich die Zeremonie allein machen würde. Es spielt keine Rolle. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass sich noch viel mehr Menschen verbinden.

„Die ganze Welt ist ein Kreis. Sie hat keinen Anfang und kein Ende. Die ganze Menschheit ist ein Kreis. Und genau das müssen wir begreifen. Wenn wir es begreifen, werden wir nicht mehr einander in den Rücken fallen – werden wir nicht mehr hinter dem Rücken anderer agieren – werden wir uns nicht mehr hinterrücks übervorteilen.“ Angaangaq

Es ist für mich immer wieder so unendlich schön selbst zu efahren & erleben was die Lehren von Angaangaq bewirken.

In Liebe Doreen

Circles – The flower of life – Ceremony on MO(O)N day

(Translation with deepl.com)

„Often the beginning and end are the same point. The same blood pumping through your veins since birth… „Johannes Oerding sings in his song „Circles“. My shamanic teacher, Angaangaq, tells us again and again about the beauty of the circle.

Last week I was able to learn what happens when we form circles and these circles connect. I started to build up an inner image with the idea of how circles intertwine and out of this the flower of life was born. Suddenly I understood how healing it is to form circles and that all circles flow into one big circle.

For me it has resulted that it does not matter how big or small a circle is. The circles connect and all go into one big circle – we humans together with the animals and plants form one big circle.

When you form a circle you start to see the beauty, because you cannot see the back. When I do the ceremonies on Mondays, I know that other people connect with me and this ceremony eventually goes into the one big circle … even if I did the ceremony alone. It doesn’t matter. Still, it’s nice to know that many more people are connecting.

„The whole world is a circle. It has no beginning and no end. All humanity is a circle. And that is what we have to understand. When we understand it, we will no longer stab each other in the back – we will no longer act behind the backs of others – we will no longer take advantage of each other behind the back.“ Angaangaq

It is always so infinitely beautiful for me to experience what the teachings of Angaangaq do.

In love Doreen

Sich selbst umarmen – Zeremonie am Mon(d)tag

Bevor ich anfange über meine heutige Zeremonie zu schreiben, möchte ich euch nochmal sagen, dass es nichts macht, wenn ihr sie zu einem anderen Zeitpunkt macht. Ich persönlich habe mir den Montag um 20.08 gewählt, damit ich es selbst nicht vergesse. Es sind im Grunde alles kleine Zeremonie, die man täglich machen kann. Sich selbst zu umarmen gehört zu der Zeremonie, die man eigentlich mindestens ein- oder zweimal am Tag machen sollte.

Als ich heute über die Zeremonie nachdachte hatte ich immer das Lied „An Wunder“ von Vincent Weiss im Kopf.

Wir haben vergessen dass wir selbst ein Wunder sind, dass wir jeden Tag umarmen sollten. Wenn ein neues Leben entsteht, dann bewundern wir immer wieder wie es möglich ist das aus einer kleinen Eizelle ein Mensch entsteht. Das ganze Leben, unsere Erde ist ein Wunder.

Indem wir uns selbst umarmen und spüren, können wir dieses Wunder fühlen und hören. Ich möchte euch einen Auszug aus „Schamanische Weisheit“ von Angaangaq hier lassen. Ich finde es so wunderschön beschrieben:

“ … öffne dein Herz und lege die Arme wie zwei Flügel um dich. Höre in dich hinein, verschmelze mit dir. Gib dich hin, lass dich buchstäblich fallen und spüre dich. Nur du bist wichtig, sonst nichts. Bedanke dich bei deinem Schöpfer, dass es dich gibt. Freue dich über deine Einzigartigkeit und darüber, wir wunderbar du bist. Freue dich darüber, dass du bist, wie du bist, wie du bist. Spüre alles, was zu spüren ist: deine Haut, wenn deine Hände darüber streichen, die Wärme in deinem Körper, vielleicht hier und dort ein Kribbeln, deinen Herzschlag, wo immer er sich bemerkbar macht, Freude über die Umarmung oder auch Leichtigkeit. Und wenn du das alles so richtig ausgekostet hast und merkst, dass es reicht, dann beende deine Zeremonie. Bedanke dich bei dir.

Wenn du magst, kannst du dich natürlich auch wertschätzen für alles, was du bist, dir die Erlaubnis erteilen, frei zu sein, frei in deinen Entscheidungen, in deinem Tun, frei in der Gestaltung deines Lebens. Und natürlich auch frei darin, dir zu sagen: Ich liebe mich.

Das bringt die Zeremonie in dein Leben

Du wirst spüren, dass deine Beziehung zu dir selbst sanfter und liebevoller wird. Dir wird mit zunehmender Praxis auffallen, wann und zu welchen Gelegenheiten du dich selbst kritisierst, und so wirst du deinen Umgang mit dir pfleglicher und nachsichtiger gestalten. Freude über dich wird sich einstellen, mehr Gelassenheit und die Lust, Dinge zu probieren. Vor allem aber wirst du mehr und mehr auf dich hören, wirst Dinge tun, die gut für dich sind, und du wirst zu deiner Mitte finden.“

Atemmeditiation zum Loslassen – Zeremonie am MON(D)tag

Heute habe ich es wirklich schwer klare Worte zu formulieren. Unzählige Male habe ich jetzt angefangen hier etwas zu schreiben. Jetzt ist mein Kopf so voll, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich euch eigentlich alles sagen möchte. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht?

In dieser Situation bin ich einfach dankbar, dass ich gelernt habe von meinem Lehrer Angaangaq eine Zeremonie zu machen um mich innerlich wieder zur Ruhe zu bringen und zurück kehren darf in meine Balance. Schon letzte Woche hat mir die Meditation immer wieder geholfen.

Heute möchte ich sie mit euch teilen, damit ihr sie für euch auch immer wieder anwenden könnt – auf eure Weise – um in eure Balance zu kommen.

Aus dem Buch „Schamanische Weisheit“ Seite 66 – Die schamanische Meditation:

„Veränderung ist ein Charakteristikum des Lebens, alles ändert sich – und auch wir Menschen müsse uns den neuen und sich ständig ändernden Rhythmen anpassen, wenn wir im Leben und in unserer Gesellschaft bestehen wollen. Unsere Welt ist schnelllebig geworden, an jedem Tag werden wir mit tausenderlei Dingen konfrontiert. Das bedeutet natürlich auch, dass du und ich permanent beeinflusst werden: im Guten wie im Schlechten, im Kleinen wie im Großen. Umso wichtiger ist es, auch heute im Umgang mit unseren Ressourcen das Gesetz der Balance zu beachten – der Natur, in unserer Gesellschaft und bei uns selbst. Manchmal sind es vermeintlich profane Dinge, wie Stress oder Ärger, manchmal sind es größere Brocken, die uns aus der Balance bringen.

Ich bin dankbar, dass meine Großmutter Aanakasaa mich immer wieder aufgefordert hat, auf meine Ressourcen zu achten: Beobachte, gib acht auf alles, was du hörst, siehst, sprichst, schmeckst und fühlst – in deinem Herzen. Denn dadurch habe ich gelernt zu unterscheiden: Ich nehme alles mit meinem Herzen auf, überprüfe es und lasse los, was mir nicht guttut. Dadurch bin ich auch in schwierigen Zeiten geschützt. Wenn du die schlechten Dinge zulässt, dann sammelst du im Handumdrehen Müll an. Und du weißt, wie schnell Müll zur Belastung werden kann. Dann kommen schwere Zeiten und du lädst auf deinen ohnehin schon großen Müllberg kräftig weiter auf.

Stell dir einen Schwan vor, der auf dem Wasser schwimmt. Seine Flügel und Federn sind getränkt mit Wasser, aber wenn er loslegt, hat er sich schon beim dritten Flügelschlag allen Wassers entledigt. Er lässt einfach los. Ist das nicht faszinierend?

Und wir kannst du das lernen? Ich praktiziere dafür die schamanische Atemmeditation meiner Großmutter. Das geht schnell, ist überaus einfach, bringt Erleichterung und hält mich immer in Übung. Körper, Verstand und Emotionen haben sich im Laufe der Zeit wie von selbst auf Loslassen eingestellt.

Anleitung für die Zeremonie zum Loslassen

Stell deine Füße, in Hüftbreite auf, so dass du einen sicheren Stand hast. Die Arme hängen seitlich herab. Schließe nun die Augen für diese Welt, atme langsam und tief durch die Nase ein, bis dein Brustkorb richtig mit Luft angefüllt ist. Hebe beim Einatmen die Arme, bis sie gerade nach vorne ausgestreckt sind, die Handflächen zeigen nach unten. Die Arme sind locker, die Ellenbogen leicht gebeugt. Halte nun kurz die Luft an, bevor du kraftvoll aus deinem Mund herausbläst. Lass beim Ausatmen die Arme nach vorn gleiten. Wiederhole das so lange, bis dein Atem von selbst langsamer wird und sich beruhigt. Folge deinem Atem, bis er wieder ganz normal und ruhig wird. Dann bedanke dich und öffne die Augen.

Das bringt dir diese Zeremonie

Übung macht den Meister, aber schon auf dem Weg zur Meisterschaft kannst du Erleichterung empfinden. Du wirst wieder in deiner Mitte sein, dich spüren und feststellen, wir du kur, -mittel und langfristig immer besser in der Lage bist, dich von Stress, Ärger und anderen Gefühle zu befreien. Das wirkt sich natürlich auf deinen Gemütszustand, deine Haltung und deine innere Ruhe aus, was ja erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.“