Sich selbst umarmen – Zeremonie am Mon(d)tag

Bevor ich anfange über meine heutige Zeremonie zu schreiben, möchte ich euch nochmal sagen, dass es nichts macht, wenn ihr sie zu einem anderen Zeitpunkt macht. Ich persönlich habe mir den Montag um 20.08 gewählt, damit ich es selbst nicht vergesse. Es sind im Grunde alles kleine Zeremonie, die man täglich machen kann. Sich selbst zu umarmen gehört zu der Zeremonie, die man eigentlich mindestens ein- oder zweimal am Tag machen sollte.

Als ich heute über die Zeremonie nachdachte hatte ich immer das Lied „An Wunder“ von Vincent Weiss im Kopf.

Wir haben vergessen dass wir selbst ein Wunder sind, dass wir jeden Tag umarmen sollten. Wenn ein neues Leben entsteht, dann bewundern wir immer wieder wie es möglich ist das aus einer kleinen Eizelle ein Mensch entsteht. Das ganze Leben, unsere Erde ist ein Wunder.

Indem wir uns selbst umarmen und spüren, können wir dieses Wunder fühlen und hören. Ich möchte euch einen Auszug aus „Schamanische Weisheit“ von Angaangaq hier lassen. Ich finde es so wunderschön beschrieben:

“ … öffne dein Herz und lege die Arme wie zwei Flügel um dich. Höre in dich hinein, verschmelze mit dir. Gib dich hin, lass dich buchstäblich fallen und spüre dich. Nur du bist wichtig, sonst nichts. Bedanke dich bei deinem Schöpfer, dass es dich gibt. Freue dich über deine Einzigartigkeit und darüber, wir wunderbar du bist. Freue dich darüber, dass du bist, wie du bist, wie du bist. Spüre alles, was zu spüren ist: deine Haut, wenn deine Hände darüber streichen, die Wärme in deinem Körper, vielleicht hier und dort ein Kribbeln, deinen Herzschlag, wo immer er sich bemerkbar macht, Freude über die Umarmung oder auch Leichtigkeit. Und wenn du das alles so richtig ausgekostet hast und merkst, dass es reicht, dann beende deine Zeremonie. Bedanke dich bei dir.

Wenn du magst, kannst du dich natürlich auch wertschätzen für alles, was du bist, dir die Erlaubnis erteilen, frei zu sein, frei in deinen Entscheidungen, in deinem Tun, frei in der Gestaltung deines Lebens. Und natürlich auch frei darin, dir zu sagen: Ich liebe mich.

Das bringt die Zeremonie in dein Leben

Du wirst spüren, dass deine Beziehung zu dir selbst sanfter und liebevoller wird. Dir wird mit zunehmender Praxis auffallen, wann und zu welchen Gelegenheiten du dich selbst kritisierst, und so wirst du deinen Umgang mit dir pfleglicher und nachsichtiger gestalten. Freude über dich wird sich einstellen, mehr Gelassenheit und die Lust, Dinge zu probieren. Vor allem aber wirst du mehr und mehr auf dich hören, wirst Dinge tun, die gut für dich sind, und du wirst zu deiner Mitte finden.“

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