Schamanische Wanderung zum Vollmond – Glaube an Dich

Seit ein paar Tagen habe ich hier mein erstes fertiges Kartenset liegen. Ich merke wie schwer ich mich tue, den richtigen Weg zu finden um diese Karten in die Welt zu tragen. Schon seit mehreren Tagen schauen mich immer wieder die Tulpen an und sie sagen immer wieder zu mir „Glaube an Dich“.

Und als ob ich mir selbst beweisen müsste, das meine Karten eine Wirkung zeigen, mische ich die Karten und ziehe eine Karte, die besser nicht passen könnte.

„Dein Herz gibt den Takt vor – gib Dich einfach hin“

Dieser Satz und all die anderen Sätze auf der Rückseite der Karte erinnern mich an mein Herz, das treu in mir schlägt. Sie entstanden bei einer Tanzmeditation. Ich werde erinnert mich zu bewegen, was bewegt mein Herz, was liebe ich.

Bei der letzten Tanzmeditation haben wir alles los gelassen, wenn wir uns nach links drehten und wenn wir nach rechts gingen haben wir alles neue eingeladen. Und immer wieder sind wir auf Null gegangen. Immer im Wechsel entsteht dabei eine liegende Acht.

Also dachte ich mir, dass ich auf dem Hinweg die Runde nach Links gehe und mich immer wieder im Kreis nach Links drehe. Das obere Bild ist also eine Rückansicht – ich hatte die Sonne im Rücken.

Der Efeu ist für mich eine der stärksten Heilpflanzen. Ich liebe es, wenn sie die Bäume zu umarmen scheinen.

Ein leeres Vogelnest. Sollte ich mein sicheres Nest auch langsam verlassen ….???

Ja, ich glaube, ich sollte das Sichere los lassen und mutig weiter gehen ….

Die magische Zahl 7 und die Rune Kennaz. Die Rune erinnert uns daran, dass wir Spuren hinterlassen und an unser Selbstbewusstsein. Alles, was wir tun, wirkt sich auf alles aus – wir sollen ein Licht sein für andere … die göttliche Unterstützung ist da.

Ich sehe darin eine Figur, die ihre Arme ausbreitet oder eine Seestern …

Etwas Altes stirbt und etwas Neues wächst …

Verbunden ….

Wenn ich über die Brücke gehe, dann bin ich am Wendepunkt angekommen. Es ist der Nullpunkt ….

Inne halten … Spiegelung beobachten …

Neues Wachstum ….

Ein um gefallener Baum bietet mit Platz um mich hinzusetzen. Warum spüre ich da noch so viel Leben? Es ist neues Leben. Der Abgestorbene Baum bietet Raum und Platz für neues Leben.

Ich gehe an die Wurzeln und kann innerlich sehen, wie er einmal da stand. Mir kommen die Worte “ Nichts ist unvergessen. Wir sind alle im Rad des Lebens und werden sterben irgendwann. Doch wir sind niemals unvergessen. Alles, was wir tun, wird sich auf die ganze Welt auswirken. Irgendwann sind wir der Nährboden für unsere Nachkommen.“

Der Weg zurück. Ich drehe immer wieder nach rechts und lade das neue ein. Lasse die Dinge, die zu mir gekommen sind in mir arbeiten.

Erst dachte ich, dass ich den kleinen schmalen Weg zurück gehen möchte. Da begegne ich hoffentlich niemand. Doch jetzt erscheint es mir Sinnvoller den breiten Weg zu nehmen und keine Angst davor zu haben Menschen zu begegnen. Wovor habe ich eigentlich Angst? Darüber was sie denken könnten … vielleicht sollte ich an meiner eigenen Denkweise und Urteilen arbeiten? …

Etwas blüht in mir auf …

Zwei Enten – Frau und Mann – sie bringen uns ins Gleichgewicht….

Jeder von uns hat eine helle und eine dunkle Seite in sich …. Urteilen macht gar keinen Sinn. Ich bin nicht besser oder schlechter als Du und umgekehrt …

Eine Taubenfeder …. sie erinnert mich an meinen inneren Frieden mit mir … mit allem …

A wie Assiliisoq oder Aufrecht? … ein Pfeil … „Gehe Aufrecht und Kraftvoll, so wie es dir bestimmt ist“ sagt mein grönländischer Lehrer, Angaangaq Angakkorsuaq, immer …

Pferde … wahre Kraftspender …

Lebendig und Humorvoll wie ein Kind …. Werdet wie die Kinder oder so ähnlich heißt es doch oder ?…

Angekommen bei mir zu Hause, wo meine Buchen gerade die ersten Blätter bekommen ….

Und dann sind da wieder die Tulpen vor meiner Haustür, die mir sagen, dass ich an mich Glauben soll ….

Und so schließt sich der Kreis und eine wundervolle kraftvolle Wanderung!

Ich fühle mich dankbar!!!

Vielleicht hat die kleine Reise, auch dir wieder mehr Kraft zurück gebracht?

Ich freue mich über jeden, der mit mir so eine Wanderung machen möchte.

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