Freude, schöner Götterfunken

Heute morgen bin ich aufgewacht und die Sonne strahlte. Einen Moment dachte ich – wie schade, dass gestern morgen die Sonne nicht da war. Der Gedanke verflog ganz schnell. Es war einfach ein bezaubernder Morgen, da gab es keinen Gedanken, ob irgendetwas hätte noch besser sein können. Es war perfekt so wie es war.

Moya begleitete mich – eine Frau voller Musik und Freude. Ich liebe es, sie zu beobachten ihr Lachen und wie sie die Dinge voller Wertschätzung und Liebe betrachtet. Es gab tausende Momente, die ich gern mit meiner Kamera fest gehalten hätte. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass es mir noch wichtiger war, die Momente in meinen Herz festzuhalten. Meine inneren Bilder und Momente sind das, was ich mit in die Ewigkeit nehme …

Meine Fotos können niemals ein Ersatz sein, für das echte erleben. Die Ruhe am Morgen, der Duft, die Klänge, der Wind …. Der Liebe Gott hat uns wirklich viele Götterfunken geschickt. Die Kunst besteht darin, sie zu sehen und zu fühlen. Dann eröffnet sich eine unglaubliche Fülle, die uns jeden Tag umgibt und lässt unser Herz strahlen vor Freude.

So wie mein Herz immer strahlt, wenn die Tiere sich mit mir verbinden und ich von ihnen lernen darf. Diesen Morgen kamen unglaublich viele Tiere. Die Enten, die mich ins Gleichgewicht bringen, da sie für das männliche und weibliche in mir stehen. Die Schwäne sind für mich immer ein Zeichen des Loslassen. Dieses Mal jedoch waren sie für mich eine Übung darin, den gegenseitigen Raum zu respektieren. Als sie ungewöhnlich nah kamen, fing ich an sehr viel Respekt vor ihnen zu haben.

Moya ging mutiger als ich auf die Schwäne zu und ich konnte dabei zusehen, wie eine innerliche Einigung entstand zwischen ihr und den Schwänen. Sie stand einfach kraftvoll, ruhig da und die Schwäne respektierten es, so wie wir auch ihren Raum respektieren.

Es war wirklich die reine Freude, die Tiere zu beobachten und vor allem, was es in einem selbst auslöst. Die größte Freude und Dankbarkeit habe, ich empfunden als der Graureiher immer näher kam. Ein Tier, was mich schon sehr lange begleitet und mich immer und immer wieder an meine Kraft und Ruhe erinnert – der Graureiher.

Im Grunde ist kein Tier mehr oder weniger besonders, besser oder schlechter. Genau wie bei uns Menschen. Ich glaube, wenn ein Tier uns besonders gefällt oder wir uns zu ihm hingezogen fühlen, dann hat es oft eine Lehre für uns oder tut einfach unserer Seele gut. So wie das kleine Blässhuhn (gut das ich jetzt weiß wie es heißt 😉 ) Es schwamm ganz aufgeregt immer wieder zwischendurch hin und her. Es sah so witzig aus und hat mich zum lachen gebracht – eine sehr wertvolle Medizin.

Noch wertvoller finde ich Menschen, mit denen ich die Freude teilen kann (und verrückt genug sind mit mir morgens um 4.30 Uhr aufzustehen.) Freude teilen und miteinander erleben, ist einfach doppelte Freude. Für mich ist es einfach ein Geschenk, die Freude im anderen zu sehen. Es war so schön, Moya mit ihrer Harfe aus Rosenholz zu sehen. Ich glaube ja, das sie mit den Klängen die Tiere angelockt hat.

Und zum Schluss, durfte ich noch meine Qilaut (Windtrommel) spielen. Angaangaaq , mein grönländischer Lehrer) sagt immer, es ist das Instrument des großen Himmels.

Hier kommen zur Abwechslung noch ein paar Bilder von mir. Danke liebe Moya für die Fotos.

Und hier ist noch ein Video von der „Ode an die Freude“ … ich finde es großartig.

In diesem Sinn, wünsche ich euch viele Götterfunken der Freude. Egal wie grau es ist, sie sind immer um uns herum….

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