Kreise – Die Blume des Lebens – Zeremonie am MON(D)tag

(English translation below)

„Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt. Seit der Geburt das selbe Blut, das durch die Adern pumpt … “ singt Johannes Oerding in seinem Lied „Kreise“. Mein schamanischer Lehrer, Angaangaq, erzählt uns immer wieder von der Schönheit des Kreises.

Letzte Woche durfte ich erfahren, was passiert, wenn wir Kreise bilden und sich diese Kreise verbinden. Ich fing an ein innerliches Bild aufzubauen mit der Vorstellung wie die Kreise ineinandergreifen und daraus entstand die Blume des Lebens. Plötzlich verstand ich wie heilend es ist Kreise zu bilden und das letztlich alle Kreise in einen großen Kreis fließen.

Für mich hat sich daraus ergeben, dass es keine Rolle spielt wie groß oder klein ein Kreis ist. Die Kreise verbinden sich und gehen alle in einen großen Kreis – wir Menschen bilden gemeinsam mit den Tieren und Pflanzen einen großen Kreis.

Wenn du einen Kreis bildest fängst du an die Schönheit zu sehen, denn du kannst nicht den Rücken sehen. Wenn ich Montags die Zeremonien mache, dann weiß ich, dass sich andere Menschen mit mir verbinden und diese Zeremonie letztlich in den einen großen Kreis geht … auch wenn ich die Zeremonie allein machen würde. Es spielt keine Rolle. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass sich noch viel mehr Menschen verbinden.

„Die ganze Welt ist ein Kreis. Sie hat keinen Anfang und kein Ende. Die ganze Menschheit ist ein Kreis. Und genau das müssen wir begreifen. Wenn wir es begreifen, werden wir nicht mehr einander in den Rücken fallen – werden wir nicht mehr hinter dem Rücken anderer agieren – werden wir uns nicht mehr hinterrücks übervorteilen.“ Angaangaq

Es ist für mich immer wieder so unendlich schön selbst zu efahren & erleben was die Lehren von Angaangaq bewirken.

In Liebe Doreen

Circles – The flower of life – Ceremony on MO(O)N day

(Translation with deepl.com)

„Often the beginning and end are the same point. The same blood pumping through your veins since birth… „Johannes Oerding sings in his song „Circles“. My shamanic teacher, Angaangaq, tells us again and again about the beauty of the circle.

Last week I was able to learn what happens when we form circles and these circles connect. I started to build up an inner image with the idea of how circles intertwine and out of this the flower of life was born. Suddenly I understood how healing it is to form circles and that all circles flow into one big circle.

For me it has resulted that it does not matter how big or small a circle is. The circles connect and all go into one big circle – we humans together with the animals and plants form one big circle.

When you form a circle you start to see the beauty, because you cannot see the back. When I do the ceremonies on Mondays, I know that other people connect with me and this ceremony eventually goes into the one big circle … even if I did the ceremony alone. It doesn’t matter. Still, it’s nice to know that many more people are connecting.

„The whole world is a circle. It has no beginning and no end. All humanity is a circle. And that is what we have to understand. When we understand it, we will no longer stab each other in the back – we will no longer act behind the backs of others – we will no longer take advantage of each other behind the back.“ Angaangaq

It is always so infinitely beautiful for me to experience what the teachings of Angaangaq do.

In love Doreen

Sich selbst umarmen – Zeremonie am Mon(d)tag

Bevor ich anfange über meine heutige Zeremonie zu schreiben, möchte ich euch nochmal sagen, dass es nichts macht, wenn ihr sie zu einem anderen Zeitpunkt macht. Ich persönlich habe mir den Montag um 20.08 gewählt, damit ich es selbst nicht vergesse. Es sind im Grunde alles kleine Zeremonie, die man täglich machen kann. Sich selbst zu umarmen gehört zu der Zeremonie, die man eigentlich mindestens ein- oder zweimal am Tag machen sollte.

Als ich heute über die Zeremonie nachdachte hatte ich immer das Lied „An Wunder“ von Vincent Weiss im Kopf.

Wir haben vergessen dass wir selbst ein Wunder sind, dass wir jeden Tag umarmen sollten. Wenn ein neues Leben entsteht, dann bewundern wir immer wieder wie es möglich ist das aus einer kleinen Eizelle ein Mensch entsteht. Das ganze Leben, unsere Erde ist ein Wunder.

Indem wir uns selbst umarmen und spüren, können wir dieses Wunder fühlen und hören. Ich möchte euch einen Auszug aus „Schamanische Weisheit“ von Angaangaq hier lassen. Ich finde es so wunderschön beschrieben:

“ … öffne dein Herz und lege die Arme wie zwei Flügel um dich. Höre in dich hinein, verschmelze mit dir. Gib dich hin, lass dich buchstäblich fallen und spüre dich. Nur du bist wichtig, sonst nichts. Bedanke dich bei deinem Schöpfer, dass es dich gibt. Freue dich über deine Einzigartigkeit und darüber, wir wunderbar du bist. Freue dich darüber, dass du bist, wie du bist, wie du bist. Spüre alles, was zu spüren ist: deine Haut, wenn deine Hände darüber streichen, die Wärme in deinem Körper, vielleicht hier und dort ein Kribbeln, deinen Herzschlag, wo immer er sich bemerkbar macht, Freude über die Umarmung oder auch Leichtigkeit. Und wenn du das alles so richtig ausgekostet hast und merkst, dass es reicht, dann beende deine Zeremonie. Bedanke dich bei dir.

Wenn du magst, kannst du dich natürlich auch wertschätzen für alles, was du bist, dir die Erlaubnis erteilen, frei zu sein, frei in deinen Entscheidungen, in deinem Tun, frei in der Gestaltung deines Lebens. Und natürlich auch frei darin, dir zu sagen: Ich liebe mich.

Das bringt die Zeremonie in dein Leben

Du wirst spüren, dass deine Beziehung zu dir selbst sanfter und liebevoller wird. Dir wird mit zunehmender Praxis auffallen, wann und zu welchen Gelegenheiten du dich selbst kritisierst, und so wirst du deinen Umgang mit dir pfleglicher und nachsichtiger gestalten. Freude über dich wird sich einstellen, mehr Gelassenheit und die Lust, Dinge zu probieren. Vor allem aber wirst du mehr und mehr auf dich hören, wirst Dinge tun, die gut für dich sind, und du wirst zu deiner Mitte finden.“

Atemmeditiation zum Loslassen – Zeremonie am MON(D)tag

Heute habe ich es wirklich schwer klare Worte zu formulieren. Unzählige Male habe ich jetzt angefangen hier etwas zu schreiben. Jetzt ist mein Kopf so voll, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich euch eigentlich alles sagen möchte. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht?

In dieser Situation bin ich einfach dankbar, dass ich gelernt habe von meinem Lehrer Angaangaq eine Zeremonie zu machen um mich innerlich wieder zur Ruhe zu bringen und zurück kehren darf in meine Balance. Schon letzte Woche hat mir die Meditation immer wieder geholfen.

Heute möchte ich sie mit euch teilen, damit ihr sie für euch auch immer wieder anwenden könnt – auf eure Weise – um in eure Balance zu kommen.

Aus dem Buch „Schamanische Weisheit“ Seite 66 – Die schamanische Meditation:

„Veränderung ist ein Charakteristikum des Lebens, alles ändert sich – und auch wir Menschen müsse uns den neuen und sich ständig ändernden Rhythmen anpassen, wenn wir im Leben und in unserer Gesellschaft bestehen wollen. Unsere Welt ist schnelllebig geworden, an jedem Tag werden wir mit tausenderlei Dingen konfrontiert. Das bedeutet natürlich auch, dass du und ich permanent beeinflusst werden: im Guten wie im Schlechten, im Kleinen wie im Großen. Umso wichtiger ist es, auch heute im Umgang mit unseren Ressourcen das Gesetz der Balance zu beachten – der Natur, in unserer Gesellschaft und bei uns selbst. Manchmal sind es vermeintlich profane Dinge, wie Stress oder Ärger, manchmal sind es größere Brocken, die uns aus der Balance bringen.

Ich bin dankbar, dass meine Großmutter Aanakasaa mich immer wieder aufgefordert hat, auf meine Ressourcen zu achten: Beobachte, gib acht auf alles, was du hörst, siehst, sprichst, schmeckst und fühlst – in deinem Herzen. Denn dadurch habe ich gelernt zu unterscheiden: Ich nehme alles mit meinem Herzen auf, überprüfe es und lasse los, was mir nicht guttut. Dadurch bin ich auch in schwierigen Zeiten geschützt. Wenn du die schlechten Dinge zulässt, dann sammelst du im Handumdrehen Müll an. Und du weißt, wie schnell Müll zur Belastung werden kann. Dann kommen schwere Zeiten und du lädst auf deinen ohnehin schon großen Müllberg kräftig weiter auf.

Stell dir einen Schwan vor, der auf dem Wasser schwimmt. Seine Flügel und Federn sind getränkt mit Wasser, aber wenn er loslegt, hat er sich schon beim dritten Flügelschlag allen Wassers entledigt. Er lässt einfach los. Ist das nicht faszinierend?

Und wir kannst du das lernen? Ich praktiziere dafür die schamanische Atemmeditation meiner Großmutter. Das geht schnell, ist überaus einfach, bringt Erleichterung und hält mich immer in Übung. Körper, Verstand und Emotionen haben sich im Laufe der Zeit wie von selbst auf Loslassen eingestellt.

Anleitung für die Zeremonie zum Loslassen

Stell deine Füße, in Hüftbreite auf, so dass du einen sicheren Stand hast. Die Arme hängen seitlich herab. Schließe nun die Augen für diese Welt, atme langsam und tief durch die Nase ein, bis dein Brustkorb richtig mit Luft angefüllt ist. Hebe beim Einatmen die Arme, bis sie gerade nach vorne ausgestreckt sind, die Handflächen zeigen nach unten. Die Arme sind locker, die Ellenbogen leicht gebeugt. Halte nun kurz die Luft an, bevor du kraftvoll aus deinem Mund herausbläst. Lass beim Ausatmen die Arme nach vorn gleiten. Wiederhole das so lange, bis dein Atem von selbst langsamer wird und sich beruhigt. Folge deinem Atem, bis er wieder ganz normal und ruhig wird. Dann bedanke dich und öffne die Augen.

Das bringt dir diese Zeremonie

Übung macht den Meister, aber schon auf dem Weg zur Meisterschaft kannst du Erleichterung empfinden. Du wirst wieder in deiner Mitte sein, dich spüren und feststellen, wir du kur, -mittel und langfristig immer besser in der Lage bist, dich von Stress, Ärger und anderen Gefühle zu befreien. Das wirkt sich natürlich auf deinen Gemütszustand, deine Haltung und deine innere Ruhe aus, was ja erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.“

Dankbarkeit – Zeremonie am MON(D)tag

Gerade als ich hier angefangen habe zu schreiben, strahlt mich das mirAdor-Bild des Oleanders an. Dieser Anblick lässt sofort mein Herz innerlich leuchten und ich fühle einfach nur Dankbarkeit. Die Energie des Oleanders ist in einer Zeit zu mir gekommen, als es mir wirklich sehr schlecht ging. Ich hatte das Gefühl, kleine Engel kommen zu mir aus der Pflanze. Sie umarmten mich und ich hatte sofort das Gefühl alles wird gut. Ich weiß noch sehr genau, was für eine tiefe Dankbarkeit ich hinterher hatte. Alles in mir beruhigte sich. 

Jetzt wo der Oleander durch das Bild wieder zu mir strahlt, bin ich einfach tief berührt und die Dankbarkeit, die ich empfinde ist unermesslich. In dem Wort Dankbarkeit steckt für mich das Wort „Anker“. So ähnlich ist Dankbarkeit auch für mich. Die Dankbarkeit rückt mir viele Dinge ins Bewusstsein und lässt mich vieles erkennen – du „verankerst“ es in dir.

Schon bevor mir das Bild mit dem Oleander wieder begegnet ist, hatte ich das Bild, dass ich eine Zeremonie machen möchte, wo ich eine Blume machen. Jedes Blütenblatt steht für etwas wofür ich dankbar bin. In meiner Vorstellung hat jedes Blütenblatt eine Wurzel, die wie ein Anker in der Erde ist.

Ich möchte jedes Blütenblatt ganz bewusst malen und mich innerlich während dessen bedanken. Ich möchte mich bedanken für mein Leben, für meinen Körper, für alles, was mich nährt und dann möchte ich mich bedanken bei allen anderen Menschen und jedem der mir in den Sinn kommt, dem male ich ein Blütenblatt. So ist bis jetzt meine Vorstellung, wie ich es mache. Das heißt nicht, dass ihr für euch etwas ganz anderes finden könnt, wie ihr euch bewusst bedankt.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich euch nur sagen, dass es ganz wundervoll ist, was passiert, wenn ihr euch innerlich bedankt. Diese Erfahrung mache ich besonders im Umgang mit anderen Menschen. Jeder Mensch, der bei mir eine Emotion auslöst, egal ob gut oder schlecht, dem danke ich. Aus dem Herzen dankbar zu sein für gute Emotionen ist ganz einfach. Aber jemanden zu danken, der bei dir schlechte Emotionen auslöst, dass scheint weniger einfach zu sein. Es geht auch nicht darum, dass ich alle Handlungen eines Menschen gut finden muss. Aber wenn es mich emotional berührt, dann berührt der andere etwas in mir. Er zeigt mir etwas, was ich selbst noch nicht gesehen hast. Und genau dafür danke ich demjenigen. Denn ich lerne von dem anderen ganz viel über mich selbst indem ich mich bedanke.

Ich freue mich auf die Zeremonie morgen Abend um 20.08. Ich werde vorher wieder räuchern. Ich bin gespannt wie meine Blüte der Dankbarkeit nachher aussehen wird. Es ist meine kreative Art, meine Dankbarkeit auszudrücken. Vielleicht malt ihr mit oder findet noch einen anderen kreativen Weg für euch.

Danke 

Was bringt dir diese Zeremonie?

„Du wirst recht schnell merken, dass es gut tut, sich zu bedanken. Diese Zeremonie wird dir eine innerliche Befriedigung verschaffen, und du wirst erleben, dass deine Achtsamkeit gegenüber deiner Umwelt sowie deine Wahrnehmungsfähigkeit wachsen. So kannst du für immer mehr Dinge dankbar sein. Regelmäßig praktiziert, wird sich das Gefühl der Dankbarkeit wie von selbst auch auf andere Dinge ausweiten, was mit einer tiefen inneren Zufriedenheit mit dem Leben einhergeht“ (aus dem Buch: Schamanische Weisheit von Angaangaq)

Räuchern – Zeremonie am MON(D)tag

Heute Abend werde ich eine Räucher-Zeremonie machen. Das Räuchern gehört bei den Schamanen und in allen Religionen zu jeder Zeremonie dazu. Rauch reinigt die Energie. Rauch ist das einzige, was sich vor unseren Augen auflöst. Der Rauch nimmt alles von uns weg, was nicht zu uns gehört. Es löst sich in Rauch auf.

Was es dir bringen wird, beschreibt Angaangaq in seinem Buch „Schamanische Weisheit“ so:

„Schon während der Zeremonie wirst du innerlich zur Ruhe kommen. Wenn du sie regelmäßig durchführst, wirst du vieles bewusster erleben. So bist du in der Lage, deine Worte achtsamer zu wählen, und kannst anderen aufmerksamer folgen. Innere Befreiung und Klarheit stellen sich ein. Dir wird mehr und mehr das Schöne im Leben auffallen. Und du wirst zentrierter. Das momentane Erleben der inneren Ruhe ist schön, das Entscheidende aber ist, dass sich die Ruhe mit dem kontinuierlichen Durchführen immer mehr und vor allem nachhaltig in deinem Alltag einstellen wird.

Ich werde es heute Abend um 20.08 Uhr so machen. Ich räuchere vor jeder Zeremonie, nur dass ich es heute mit noch etwas mehr Bewusstsein machen werde. Ich werde es so machen, wie ich es von Angaangaq gelernt habe:

Zuerst wasche ich meine Hände im Rauch, damit ich mich und andere auf gute Weise berühren kann. Dann nehme ich den Rauch zu meinem Mund, damit ich nur Gutes Sage. Dann wasche ich mir die Hände im Rauch und führe den Rauch zu meinen Augen, damit ich nur das Gute sehe. Dann wasche ich mir die Hände wieder im Rauch und führe den Rauch zu meinen Ohren, damit ich nur Gutes höre. Dann wasche ich meine Hände im Rauch und führe ihn zu meinem Herzen, damit ich es reinigen kann und meine Schönheit sehe.

Anschließend werde ich den Rauch zu meiner Brust, Bauch, Beine, Arme und über meinen Kopf fächern. Dann werde ich eine Weile in Ruhe dasitzen und beten bzw. meditieren. Was auch immer mir in diesem Moment gut für mich erscheint.

Es bleibt euch überlassen, wie ihr räuchert. Es kann auch einfach ein Büschel von Salbei sein, falls ihr keine Schale habt oder Federn. Schamanen räuchern meistens mit weißem Salbei. Es können aber auch genauso gut heimische Pflanzen zum räuchern genommen werden. Vergleichbar ist der Beifuß. Er wurde hier üblicherweise in Europa genutzt. Ich mache oft eine Mischung aus Lavendel, Rosenblüten und Salbei. Lavendel harmonisiert und die Rosen stehen für die Selbstliebe. Es gibt noch ganz viele andere Kräuter, die ganz unterschiedlich wirken bei der Räucherung. Wenn ihr dazu mehr wissen möchtet, fragt mich gern.

Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen, es auch auszuprobieren und wir verbinden uns heute Abend gemeinsam zu der Räucherzeremonie. Ihr wisst ja, je mehr sich verbinden um so größer ist die Kraft. Alles was ihr für euch tut, das tut ihr für alle anderen mit.

Alles Liebe für euch <3

Erinnerungen – Meditation mal anders

Ich habe lange gebraucht um Wege zu finden was die passende Meditation ist. Als ich heute in die Meditation abtauchte, kamen ganz viele wunderschöne Erinnerungen hoch. Dann erinnerte ich mich daran, was ich meinem Mann zum Geburtstag geschenkt hatte. Ich wollte ihm etwas besonders schenken. Etwas was ihm im Herzen berührt.

Dann dachte ich, wie schön es immer ist, wenn wir uns an verschiedene Momente erinnern. Das versuchte ich dann in dem Bild auszudrücken. Stellt euch vor ihr hättet einen Baum und mit jeder Erinnerungen wächst ein Blatt. Je mehr schöne Erinnerungen um so mehr Blätter hat er und um so größer wird er.

Ihr kennt doch alle das Gefühl wie es ist, wenn ihr ein Fotoalbum heraus holt und euch erinnert. Die Geschichten werden wieder lebendig und auch die Gefühle kommen wieder hoch. Ich glaube, dass die Erinnerungen, die in unserem Herzen gespeichert sind dort auch ewig bleiben.

Sich zusammen zu erinnern ist natürlich auch sehr schön. Aber es ist auch sehr schön für sich ganz allein in eine Erinnerung hinein zu spüren. Gerade für all die Menschen, die mit Meditation nichts anfangen können oder sich damit schwer tun ist es eine Möglichkeit um einfach mal abzutauchen in sich hinein. Einfach indem man sich schöne Erinnerungen zurück holt.

Ich habe z.B. eine Erinnerung in die ich immer wieder sehr gern tief eintauchen kann. Ich war mit meinem Mann auf den Malediven vor über 10 Jahren. Da kamen plötzlich Delfine. Einer schwamm die ganze Zeit mit einem kleinen Delfin vor dem Boot her. Ich habe das nie vergessen. Ich habe diesen Moment in mir gespeichert und ich kann es immer wieder abrufen. Wenn ich daran denke bin ich immer noch innerlich erfüllt und je mehr ich mich da hinein begebe um so intensiver wird es. Manchmal habe ich fast das Gefühl, ich schwimme mit den Delfinen.
Mein Mann, der ein totaler Kopfmensch zu sein scheint, sagte damals zu mir, ich soll es im Herz speichern. Ich hatte gejammert, weil ich da meine Kamera nicht dabei hatte.

Dieses eintauchen in die Erinnerungen hat so viel schöne Seiten. Du siehst gleichzeitig, was sind es für Momente oder Dinge die dich wirklich berühren. Du siehst wie viel schönes du erlebt hast. Dein ganzer Körper wird gleichzeitig genährt davon. In diesen Augenblicken verschwindet die ganze schwere, alle Probleme oder das man vielleicht gerade allein irgendwo ist. Es ist eine andere Art sein Herz zu öffnen und dann können plötzlich ganz andere Dinge in dir auftauchen.

Wenn du eine schöne Erinnerung mit einem Menschen hast, dann profitiert auch der andere davon. Ich bin sicher, dass der andere es spürt. Also wundere dich nicht, wenn du einen Anruf bekommen solltest 😉

Als ich damals das Bild für meinen Mann malte, entdeckte ich gleichzeitig eine geflochtene Weide. Sie hatte anfangs ganz wenig Blätter. Ich dachte nur, es könnte passender nicht sein. Vielleicht lasst ihr ja jetzt auch einen Baum in euch wachsen mit Erinnerungen.

AkzepTANZ

Was für eine Zeit!
Ich glaube im Moment ist für viele Spürbar wie sehr die Gegensätze aufeinander prallen. Auf der einen Seite gibt es so viel Angst und Ungewissheit und auf der anderen Seite ist gerade so viel Potenzial zu einer großartigen Veränderung. Eine Veränderung die wir Menschen und unsere Erde dringend brauchen.

Gestern schrieb eine Ärztin, dass sie genervt sei von den Gegensätzen. Ich konnte das so gut nachempfinden. Schließlich ziehen sich diese Gegensätze durch mein Leben wie ein roter Faden und manchmal war ich ganz schön verzweifelt und genervt davon. Es gab mir oft das Gefühl, das mit mir etwas nicht stimmt. Oft war es bei mir so, dass ich ganz tief unten war und das Gefühl hatte ich gebe mich und dann war ich wieder so euphorisch, fast am fliegen.

Das ganze ist auf Dauer einfach auch unheimlich anstrengend, wenn du immer wie ein Pendel von der einen Seite zur anderen Seite ausschlägst und so selten in der Mitte bist.
Erst Anfang diesen Jahres hatte ich das Glück, dass ich eine Sitzung bei einer tollen Frau hatte. Sie sagte mir Sinngemäß, dass es doch klar sei, dass die beiden Seiten immer so aufeinander treffen. Erst da wurde mir wirklich klar, welchen Sinn dieses Hin und Her macht. Man lernt einfach sehr viel. Auch wenn man natürlich menschlich gesehen nicht immer begeistert ist davon.

Genau das schrieb ich dann auch der Ärztin als Antwort. Die extremen Seiten scheinen dazu zugehören, damit sich alles nachher irgendwo in der Mitte einpendeln kann – neu sortiert. Im Grunde ist es die uralte Lehre von Yin und Yang.

Außerdem erzählte ich ihr dass ich letzte Woche in dem Wort Akzeptanz das Wort „TANZ“ gefunden habe. Diese Wort brachte mich in meine innere Ruhe, auch wenn ich mich immer wieder selbst erinnern musste.

Es fing damit an, dass ich genau wie viele andere auch gefüllt war von Ansichten und Meinungen. Es ist ja auch schwer sich dem Thema Corona zu entziehen. In mir rückte das Wort „Akzeptanz“ immer mehr in den Vordergrund und ich fing an zu meditierten um mich aus meiner Gedankenwelt zu holen.

Glücklicherweise hat mich vor ein paar Monaten eine süße Biene darauf gebracht sich genauer mit Wörtern zu befassen. Das tauchte dann in der Meditation auf. Es fing an dass ich zuerst das mir am Anfang das Wort „Akt“ in mir auftauchte. Das symbolisiert für mich das Leben. Letztlich sehe ich unser Leben auch wie einen Akt auf einer Bühne. Wir werden in das „Theaterstück“ geboren um zu lernen. Auf dem Bild unten habe ich es symbolisch mit dem Herz dargestellt.

Dann tauchte das Wort „Zepter“ auf. Das erinnerte mich daran, dass wir selbst das Zepter in der Hand haben um unsere persönliche Mitte zu finden. Die finden wir aber nicht in dem wir unseren Kopf befragen. Und genau da kommt auch das Wort „Tanz“ ins Spiel. Wenn ich tanze, dann bin ich raus aus meinem Kopf. Es erinnert an Lebensfreude und auch an die Spirale des Lebens. Es hat mich auch an die tanzenden Derwische erinnert. (Das könnt ihr gern googeln)

Alle drei Dinge zusammen genommen, lassen das Wort „AkzepTANZ“ in einem ganz neuen Licht erscheinen. Ich nehme mich aus meinem Kopf und urteile nicht mehr. Ich drehe mich sozusagen in meine eigene Mitte mit dem Tanz. (Die Spirale ist übrigens auch ein uraltes bedeutsames Zeichen.)

Nach der Meditation hatte ich noch eine Trommelreise mit meiner Schwester und einer Freundin. Ich bat beide in vollkommener Akzeptanz mit allem was ist auf die Reise zu gehen. Meine Schwester malte nachher ein Bild mit einem Regenbogen und meine Freundin erzählte mir, dass sie einen Maibaum mit bunten Bändern gesehen hätte. An den Bändern hielten sich die Menschen fest und tanzten im Kreis. Sie sagten auch das es gut war, dass ich das Wort Akzeptanz vorher gesagt habe. Den am Anfang der Reise schien es unruhig in ihnen zu sein und je mehr sie in die Akzeptanz gegangen sind um so ruhiger wurde es und schließlich entstanden diese schönen Bilder. Der Hund war als Krafttier dabei.

Jetzt wo ich das ganze schreibe, wir mir auch wieder bewusst wie wundervoll wir uns alle gegenseitig unterstützen. Ich hätte die Dinge für mich nie so klar bekommen, wenn es all die anderen Menschen nicht geben würde. Wir lernen voneinander, wenn wir in Akzeptanz miteinander umgehen. Das heißt übrigens nicht, dass ich alles gut finden muss, was der andere macht. Aber wenn ich seine Meinung nicht beurteile sondern akzeptiere, dann bin ich frei. Dann bin ich auch viel freier wirklich meine eigene Meinung zu finden. Dann habe ich die Chance zu unterscheiden, was ich wirklich fühle. Ich lasse mich dann nicht mehr irritieren und vertraue auf mein Gefühl. Ihr kennt das sicher alle gut, dass ihr etwas fühlt und ihr hört auf die Meinung eines anderen und lasst euch verunsichern. Ich kenne das sehr gut! Ich lasse mich oft verunsichern und ich merke wie sehr ich zu mir komme indem ich einfach innerlich in die Akzeptanz gehe. Ich tanze einfach aus meinem Kopf und fühle, was mein Herz mir sagt.

Vielleicht tanzt ihr einfach innerlich mit mir mit. Geht einfach in vollkommenen Akzeptanz mit allem was ist und wie es ist. Tanzt in eure innere Welt. Eure Welt in euch ist unendlich groß. Aho <3

Dresden – Rundgang am Morgen durch meine Heimatstadt ( Teil 1)

Blick von der Augustusbrücke

Es ist schon sehr erstaunlich, dass es einen immer wieder in die Heimatstadt zieht. Mit 17 bin ich von Dresden weg gezogen. Jetzt lebe ich in der Nähe von Köln. Beide Städte sind meine Heimat und mein Herz schlägt für beide Städte gleich. Im Grunde bin ich von Ost nach West von einer Stadt mit viel Geschichte in die andere Stadt mit genauso viel Geschichte gezogen. Ergeben hat sich daraus meine eigene Geschichte mit dem Wunsch, dass sich die Menschen im Herz vereinen.

In Dresden ist mir wieder bewußt geworden, was wir Menschen für großartige Fähigkeiten in uns haben. Es ist unglaublich wie viel sich in kurzer Zeit verändert hat. Es wäre so schön, wenn wir uns wieder darauf besinnen, dass wir Menschen in der Lage sind viel Schönes zu erschaffen und zu erbauen. Vielleicht könnten wir anfangen uns als „Erbauer“ zu sehen. Als Erbauer einer Welt, wo wir unser Wissen so nutzen, dass alle Menschen friedlich zusammen leben können. Ja es ist ein Traum. Aber wer sagt, dass Träume nicht wahr werden können? Als Kind habe ich auch davon geträumt, dass ich irgendwann vor dem Kölner Dom stehe und jetzt lebe ich sogar ganz in seiner Nähe… also lasst uns träumen von einer Welt die Platz für alle hat, wo alle friedlich miteinander leben können.

In der Dresdner Neustadt beginnt meine Runde.
In der Neustadt gibt es wunderschöne Innenhöfe. Hier ist ein Theater versteckt.
Blick auf die Hauptstraße – ehemals Straße der Befreiung.
Passend, da ich gerade auch im Häkelfieber bin…

Wie ihr an den ersten Bildern erkennen könnt, fängt meine Runde in der Dresdner Neustadt an. Unglaublich, was sich da verändert hat. Die kleinen Innenhöfe mit den vielen kleine Restaurants, Cafés und kleinen Läden mit ausgefallen Dingen sind wunderschön. Das Kontrastprogramm besteht aus den Plattenbauten, wenn man auf die Hauptstraße (Straße der Befreiung – früher) abbiegt.

Hauptstraße in der Neustadt in Richtung des goldenen Reiters.

Wenn man in die Richtung der Dresdner Innenstadt schaut, sieht man den goldenen Reiter. Mich hat jedoch erstmal der Baum auf der linken Seite mehr angezogen. Er ist umwunden voller Efeu (es gibt übrigens schon einen Blogeintrag über Efeu von mir). Einfach wundervoll! Ich bin mir sicher, dass der Baum von dem Efeu profitiert. Die anderen Bäume haben an den Seiten Auswuchtungen. Es ist Baumkrebs. Bei diesem Baum, ist nichts davon zu sehen. Ich bin überzeugt, dass der Efeu den Baum gesund hält.

Links von den wunderschönen Efeu & Baum ist übrigens das Eiscafé Venezia. Das gab es schon zu DDR-Zeiten. Es ist sehr empfehlenswert.

Ich liebe es immer wieder zu sehen, wie die Natur sich gegenseitig stützt. Wenn wir wieder anfangen uns als Teil der Natur zu sehen, dann haben wir auch wieder die Chance uns so gegenseitig zu stützen. Ich bin so dankbar, dass ich erkennen durfte, wie die Pflanzen und Tiere uns helfen. Vielleicht sollten wir ihnen auch helfen, indem wir sie schützen und wieder mehr Freiraum geben.

Aber natürlich möchte ich euch den „Golden Reiter“ nicht vorenthalten. Der Reiter ist „August der Starke“. Der Name „August“ bedeutet erhaben oder ehrwürdig. Außerdem steht er auch in Verbindung mit dem Monat August. Es ist ein Sommermonat, wo die Sonne uns viel Kraft und Stärke gibt. Genau das strahlt „August der Starke“ auch alles aus. Das Pferd unterstreicht nochmal die Kraft und Stärke. Das Pferd taucht immer auf, wenn es um viel Kraft geht.

„August der Starke“ hat Dresden im wahrsten Sinne des Wortes zu einer starken Stadt gemacht. Für mich auch wieder ein Beweis zu was ein Mensch fähig ist.

Aufgetankt mit so viel Kraft geht es weiter Richtung Elbe. Auf dem unteren Bild seht die die Augustus-Brücke, die gerade neu renoviert wird. Da das Ampelmännchen einen gewissen Kultstatus bekommen hat für den Osten, dachte ich mir, ich mach euch mal ein Bild davon.

Blick Richtung Augustus-Brücke. Rechts könnt ihr schon einen Teil der historischen Altstadt sehen. Rechts ist die Hofkirche.

Angekommen auf der anderen Straßenseite fällt der Blick als erstes einen Biergarten. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf die andere Elbseite mit dem „typischen“ Blick, der auf vielen Postkarten zu sehen ist.

Es zieht mich weiter ans Elbufer. Begrüßt werde ich von einer der ältesten und wichtigsten Heilpflanze, dem Beifuß. Die Sachsen haben den Beifuss verehrt als heilige, schützende Pflanze des germanischen Gottes Wotan. Aber das Kraut ist vor allem auch ein Frauenkraut. Es war schon besonders, das Kraut mit der Frauenkirche im Hintergrund zu sehen. Geradezu magisch für mich! Die europäischen Schamanen nutzen den Beifuss auch als wichtigstes Kraut zum räuchern. Es reinigt und wärmt. Nicht umsonst wurde und wird das Kraut bei fettigen Speisen gern verwendet. Wer mehr dazu wissen möchte. Hier habe ich einen Link über den Beifuss gefunden:

https://www.heilpflanzen-welt.de/2008-11-Beifuss-Kraut-der-Magier-und-Schamane/

Ganz vorn am Elbufer sieht man wie sich die Stadt in der Elbe spiegelt. Es ist eine wunderschöne friedliche Atmosphäre. „August der Starke“ schien genauso beeindruckt von Italien zu sein, wie ich es bin. Daher hat er die Gebäude dem Italienischen Stil nachempfunden. Daraus ist auch die Bezeichnung „Elbflorenz“ entstanden.

Von großer Bedeutung sind auch die Schaufelraddampfer, die ihr davor seht. Mit ihnen kann man bis in die sächsische Schweiz fahren. Es lohnt sich!

Ganz links ist die Carolabrücke. Dann kommt die Kunstakademie mit der „Zitronenpresse“ (so wird die Kuppel auf dem Gebäude genannt und ganz rechts ist die Frauenkirche.
Links ist wieder die Kunstakademie mit der „Zitronenpresse“, dann die Frauenkirche. (Für das helle Gebäude daneben habe ich keinen speziellen Namen gefunden.)
Links ist das Ständehaus (heute Oberlandesgericht, dann folgt das Residenzschloss, der Hausmannsturm, die Hofkirche und daneben seht ihr die Augustusbrücke.

Abgesehen von den beeindruckenden Gebäuden, gibt es noch so viel mehr, was mir begegnet. Ich liebe es die frechen Krähen zu beobachten. Stundenlang könnte ich den Boden nach Steinen absuchen. Den Kontrast von dem schweren Steinen zu den leichten Federn, fand ich besonders schön.

Auf dem Weg zurück vom Elbufer in Richtung Biergarten, begegneten mir noch diese schönen Graugänse. Ich finde sie haben ein super schönes Gefieder. Und da mich die Gänse immer dazu ermahnen nicht so viel zu reden, werde ich es jetzt als Anlass nehmen und den ersten Teil von meiner Runde zu beenden.

Im Zweiten Teil nehme ich euch mit über die Augustusbrücke, vorbei am Fürstenzug Richtung Frauenkirche.

Winterzauber

Bei mir zu Hause vor der Tür

Jedes Jahr zieht es mich vor die Tür, wenn der Frost unsere Landschaft mit Eiskristallen zudeckt und die ersten Sonnenstrahlen die Kristalle wie Diamanten zum funkeln bringt. Es hat für mich einen ganz besonderen Zauber und so ganz nebenbei bringt die klare Luft mir auch einen klaren Kopf.

Mit meinen Bildern nehme ich euch mit auf meinen Spaziergang durch die Eiskalte Landschaft. Die ersten Bilder sind aus meinem Vorgarten.

Im Wald angekommen, war ich nochmal sehr beeindruckt von dem Lichtspiel und die glänzenden Ränder die sich abzeichnen.

Ich bin fast jeden Tag mit meiner Hündin in dem Wald. Immer wieder entdecke ich neue Sachen. Der Wald gibt mir immer wieder viel Kraft und ich kommuniziere ständig mit den Tieren und Pflanzen im Wald. Besonders gefreut habe ich mich, als einer meiner liebsten Bäume in der Sonne stand. In diesen Baum war der Blitz eingeschlagen. In einer schamanischen Trommelreise bekam ich die Information, dass ich aus diesem Baum meine Runen machen soll. Das war schon vor ca 3/4 Jahren. Damals wußte ich nicht, dass Runen ursprünglich auch aus der Buche waren. Vorher hatte ich immer die Idee, sie aus Stein machen zu wollen. Ich spüre immer viel Dankbarkeit in mir, wenn ich an diesem Baum vorbei gehe.

Es hat mich ziemlich fasziniert, was sich nochmal offenbart hat, als ich das Bild gespiegelt habe. Aber schaut selbst, was ihr darin seht… es kann für euch ganz anders sein als für mich.

Nachdem die Tage davor für mich sehr anstrengend waren, spürte ich immer mehr wie befreit ich mich innerlich fühlte. Es kamen in mir neue Gedanken und Ideen, was mir am Tag vorher noch vollkommen unmöglich schien.

Grün steht ja für Hoffnung und Beständigkeit. Genau das konnte ich fühlen. Ich war erfüllt von Frieden in mir und Dankbarkeit. Es ist so großartig, wie sehr uns unser Natur hilft.

Erfüllt von diesen wunderbaren Gefühlen und der schönen Landschaft im Sonnenlicht, bekam ich noch ganz viel Stärke in Form dieses wunderschönen Pferdes. Nicht umsonst werden Pferdesymbole als stärkendes Zeichen eingesetzt.

Wir schauten uns lange an und er begleitete mich, so lang es für ihn möglich war. Was für ein magischer Moment!

Es war in mir ein Gefühl von innerlicher Freude und Stärke. Gleichzeitig auch ein Gefühl von Freiheit. Ich hatte das Gefühl, von meinem Rücken fielen 100 kg ab. Tatsächlich hatte ich die ganzen Tage vorher immer Rückenschmerzen. Sie kamen ganz klar davon, dass ich mir zu viel aufgeladen hatte und mir eigentlich alles zu viel war. (Aber wer gibt das schon gern zu?)

Die Antwort kam prompt in Form des folgenden Bildes. Vorher hatte ich das Gefühl als ob ich in dem Vogelhaus sitze. Erst jetzt fühlte ich mich wieder frei. Die ganze Zeit hatten mich schon Meißen auf meinem Weg begleitet. Meißen stehen für Lebensfreude, Fröhlichkeit.

In diesem Gefühl der Stärke und Leichtigkeit sah ich die Früchte. Es wirkte auf mich irgendwie als ob sie allen Widrigkeiten strotzen.

Zu Hause angekommen, schien die Sonne in meinen Garten. Ich dachte nur, es ist „eigentlich“ alles so einfach, nur unser Verstand macht es manchmal sehr kompliziert.

Sie begleitet mich schon den ganzen Winter

Das war schon meine kleine Wanderung. Ich werde euch aber noch ein paar Fotos von den letzten Jahren hier zeigen. Immer wieder habe ich auf meinen Wanderungen schöne und erkenntnisreiche Begegnungen.

Spiegelung … es ist manchmal gar nicht so einfach, den richtigen Weg zu finden..
Dieses Herz hat mich letztes Jahr an mein Herz erinnert…
Mandala aus dem Herz aus Eis …