Goldenes Feuer & der Mammutbaum – Zeremonie am MON(D)tag

Der Mai hat mit einem kraftvollem goldenen Feuer angefangen. Gleich zwei Feuer habe ich angezündet nacheinander. Schon das erste Feuer erinnerte mich an Gold – selbst mein Trommel schien in dem Feuer Golden zu glänzen.

Es erinnerte mich an meine Meditation in die ich immer wieder eintauche. Ich sehe in der Ferne immer eine goldene Pyramide, aber wenn ich näher gehe, dann entsteht daraus eine einfache Holzhütte. Um mich herum sehe ich glückliche Menschen, die in Harmonie leben und sich nur das nötigste von der Erde nehmen. Sie gehen respektvoll mit der Erde um. Ich finde es immer wunderschön. Es bringt mich dazu, dass ich darüber nachdenke, was wirklich für mich zählt im Leben.

Am darauf folgenden Tag habe ich das Gefühl, nochmal ein Feuer zu entzünden. Ich gebe dort eine Räuchermischung, in der Spuren von Gold sind, hinein. Es entsteht eine Höhle, die innen aussieht wie Gold. Ich finde es einfach wunderschön.

Was mir dieses goldige Feuer sagen möchte, erfahre ich durch die Verbindung mit einer wundervollen Frau. Sie möchte Fotos von mir um sich nach außen zu zeigen. Im Gespräch merke ich, dass sie sich scheut, sich zu zeigen. Das kenne ich auch nur zu gut!!

Als wir raus gehen um Fotos zu machen, fallen mir viele wunderschöne Bäume auf. Ich bin total berührt – nicht nur von den Bäumen auch von dieser wundervollen Frau. Und ich weiß, dass es so viele tolle Frauen gibt, die sich auch nicht trauen zu zeigen. Die Bäume erinnern mich daran, dass wir viel mutiger sein sollten und uns nicht davon beirren lassen sollten, was andere über uns denken.

Durch dieses Erlebnis habe ich das Gefühl, dass ich mich an einen Mammutbaum lehnen möchte. Zu meiner Überraschung finde ich heraus, dass einer ganz in meiner Nähe steht – in der Stadt. Im ersten Moment kostet es mich viel Mut, mich an den Baum zu stellen. Es kostet mich Mut, weil ich genau weiß, dass mich einige Menschen dabei sehen.

Je länger ich da stehe, verliere ich diese scheu und fühle mich kraftvoll. Plötzlich denke ich, dass ich damit in den anderen Menschen etwas bewege. Einfach nur indem ich öffentlich zeige wie ich in Verbindung gehe mit dem Baum. Wenn ich die Aufmerksamkeit von anderen bekomme, egal ob positiv oder negativ ist es großartig – ich weiß, dass ich dann etwas in ihnen bewegt.

Ich gehe weiter zu einer kraftvollen Kastanie, die direkt neben dem Mammutbaum steht. Der Mammutbaum hat mir Selbstbewusstsein und Kraft geschenkt . Die Kastanie scheint mich nochmal zu stärken in meinem Mut und in meiner Kreativität.

Ja, ich fühle mich aufgerichtet und voller tiefer Dankbarkeit. Es erfüllt mich immer wieder so sehr, was alles passiert, wenn wir einfach mit offenem Herzen durch die Welt gehen. Wie wundervoll es ist, wenn wir mit allem in Verbindung gehen und einfach in uns hinein hören – unseren Impulsen folgen. Ich wünsche mir so sehr, dass ich einfach noch mutiger meinem Herz folgen kann.

Als letztes Jahr Corona anfing, habe ich mich gefragt, was die Bedeutung von dem Virus ist. Dabei entstand dieses Bild. Interessant, dass ein altes Schloss in diesem Feuer war. … Ja ich glaube, dass Bild scheint es sehr gut zu verdeutlichen. Der goldene Schlüssel liegt in uns ….

Zum Schluss habe ich noch ein Lied, was so einen wundervollen passenden Text hat.

Eure Doreen Assiliisoq

Schamanische Wanderung zum Vollmond – Glaube an Dich

Seit ein paar Tagen habe ich hier mein erstes fertiges Kartenset liegen. Ich merke wie schwer ich mich tue, den richtigen Weg zu finden um diese Karten in die Welt zu tragen. Schon seit mehreren Tagen schauen mich immer wieder die Tulpen an und sie sagen immer wieder zu mir „Glaube an Dich“.

Und als ob ich mir selbst beweisen müsste, das meine Karten eine Wirkung zeigen, mische ich die Karten und ziehe eine Karte, die besser nicht passen könnte.

„Dein Herz gibt den Takt vor – gib Dich einfach hin“

Dieser Satz und all die anderen Sätze auf der Rückseite der Karte erinnern mich an mein Herz, das treu in mir schlägt. Sie entstanden bei einer Tanzmeditation. Ich werde erinnert mich zu bewegen, was bewegt mein Herz, was liebe ich.

Bei der letzten Tanzmeditation haben wir alles los gelassen, wenn wir uns nach links drehten und wenn wir nach rechts gingen haben wir alles neue eingeladen. Und immer wieder sind wir auf Null gegangen. Immer im Wechsel entsteht dabei eine liegende Acht.

Also dachte ich mir, dass ich auf dem Hinweg die Runde nach Links gehe und mich immer wieder im Kreis nach Links drehe. Das obere Bild ist also eine Rückansicht – ich hatte die Sonne im Rücken.

Der Efeu ist für mich eine der stärksten Heilpflanzen. Ich liebe es, wenn sie die Bäume zu umarmen scheinen.

Ein leeres Vogelnest. Sollte ich mein sicheres Nest auch langsam verlassen ….???

Ja, ich glaube, ich sollte das Sichere los lassen und mutig weiter gehen ….

Die magische Zahl 7 und die Rune Kennaz. Die Rune erinnert uns daran, dass wir Spuren hinterlassen und an unser Selbstbewusstsein. Alles, was wir tun, wirkt sich auf alles aus – wir sollen ein Licht sein für andere … die göttliche Unterstützung ist da.

Ich sehe darin eine Figur, die ihre Arme ausbreitet oder eine Seestern …

Etwas Altes stirbt und etwas Neues wächst …

Verbunden ….

Wenn ich über die Brücke gehe, dann bin ich am Wendepunkt angekommen. Es ist der Nullpunkt ….

Inne halten … Spiegelung beobachten …

Neues Wachstum ….

Ein um gefallener Baum bietet mit Platz um mich hinzusetzen. Warum spüre ich da noch so viel Leben? Es ist neues Leben. Der Abgestorbene Baum bietet Raum und Platz für neues Leben.

Ich gehe an die Wurzeln und kann innerlich sehen, wie er einmal da stand. Mir kommen die Worte “ Nichts ist unvergessen. Wir sind alle im Rad des Lebens und werden sterben irgendwann. Doch wir sind niemals unvergessen. Alles, was wir tun, wird sich auf die ganze Welt auswirken. Irgendwann sind wir der Nährboden für unsere Nachkommen.“

Der Weg zurück. Ich drehe immer wieder nach rechts und lade das neue ein. Lasse die Dinge, die zu mir gekommen sind in mir arbeiten.

Erst dachte ich, dass ich den kleinen schmalen Weg zurück gehen möchte. Da begegne ich hoffentlich niemand. Doch jetzt erscheint es mir Sinnvoller den breiten Weg zu nehmen und keine Angst davor zu haben Menschen zu begegnen. Wovor habe ich eigentlich Angst? Darüber was sie denken könnten … vielleicht sollte ich an meiner eigenen Denkweise und Urteilen arbeiten? …

Etwas blüht in mir auf …

Zwei Enten – Frau und Mann – sie bringen uns ins Gleichgewicht….

Jeder von uns hat eine helle und eine dunkle Seite in sich …. Urteilen macht gar keinen Sinn. Ich bin nicht besser oder schlechter als Du und umgekehrt …

Eine Taubenfeder …. sie erinnert mich an meinen inneren Frieden mit mir … mit allem …

A wie Assiliisoq oder Aufrecht? … ein Pfeil … „Gehe Aufrecht und Kraftvoll, so wie es dir bestimmt ist“ sagt mein grönländischer Lehrer, Angaangaq Angakkorsuaq, immer …

Pferde … wahre Kraftspender …

Lebendig und Humorvoll wie ein Kind …. Werdet wie die Kinder oder so ähnlich heißt es doch oder ?…

Angekommen bei mir zu Hause, wo meine Buchen gerade die ersten Blätter bekommen ….

Und dann sind da wieder die Tulpen vor meiner Haustür, die mir sagen, dass ich an mich Glauben soll ….

Und so schließt sich der Kreis und eine wundervolle kraftvolle Wanderung!

Ich fühle mich dankbar!!!

Vielleicht hat die kleine Reise, auch dir wieder mehr Kraft zurück gebracht?

Ich freue mich über jeden, der mit mir so eine Wanderung machen möchte.

Kontakt

Liebevoll zu mir sein – Zeremonie am MON(D)tag

Kennt ihr das auch, dass ihr genervt von euch selbst seid. Ich kenn das nur zu gut. Mein Kopf dreht sich darum, was alles gut sein könnte für mich oder was ich alles tun sollte oder besser NICHT tun sollte. Mein Verstand ist ja so schlau … der weiß immer alles ganz genau. Aber meine Gefühle zeigen mir den Stinkefinger. 

Müsste ich nicht endlich meinen Hintern hoch bekommen und aufräumen – „nö, ich bin doch viel zu erschöpft und jeder Handgriff fühlt sich an wie Blei“ – sagt das Gefühl. Ok, wenn du dich so erschöpft fühlst, dann kümmere dich doch endlich mal um deine Ernährung , wie lange wolltest du schon fasten?? Du weißt doch ganz genau, was richtig ist um sich gesund zu ernähren. – hm, aber eigentlich habe ich jetzt auf Schokolade oder ein Eis und noch ein Wasser, aber mit schönem süßen Holundersirup oder so – sagt das Gefühl.

Oh je, dann sind da auch noch die Kinder dreht es sich in meinem Kopf – du kannst sie doch nicht so lange vor den Medien hocken lassen – ist es jetzt wirklich so dramatisch, wenn sie mal länger davor sitzen? – sagt das Gefühl. Als letztes zieht mein Verstand noch einen Joker aus dem Ärmel, schau doch mal wie super das bei anderen läuft … jetzt bin ich richtig genervt (um es nicht schlimmer auszudrücken) war ich nicht über diesen Punkt schon längst hinweg…

Mein Gefühl schreit – ich will eigentlich gar nichts machen, sondern einfach nur meine Ruhe haben und mir keine Gedanken machen wollen, was ich jetzt gerade alles darf oder nicht. Ich bin so genervt von diesem hin und her. Sollte ich es nicht langsam besser wissen und auf mein Gefühl hören? Ich fange an zu beten und merke wie ich mich ganz klein fühle und vor lauter Scham noch nicht mal Gott darum bitten kann. Was soll er denken von mir – muss ich nicht einfach konsequent sein und meinen Schweinehund überwinden? 

Doch die Antwort von oben kommt prompt: „ Du musst gar nichts, du DARFST! Sei liebevoll zu dir!“ Plötzlich denke ich, ich zeige meinem Verstand jetzt mal den Stinkefinger und hole mich aus dem Rad meiner Gedanken, wie etwas zu sein hat. Letztlich kommt alles genau zur richtigen Zeit. Irgendwann habe ich wieder mehr kraft, mich um meine Ernährung und meinen Haushalt zu kümmern. Meinen Kindern traue ich einfach mal selbst viel Eigenverantwortung zu.

Heute werde ich eine Zeremonie machen für mich um wieder liebevoller zu mir sein zu können. Jetzt wo ich langsam wieder auf dem Weg bin, meine Gedanken zur Ruhe zu bringen merke ich, dass mich die ganze Woche schon die Rosen begleiten. Sie haben mich die letzten Tage immer wieder zum Staunen gebracht. Ich sage ständig zu meinem Mann, ich habe das Gefühl, sie haben noch nie so stark geblüht. Eine Rose lag abgebrochen neben meinem Auto –sie steht die ganze Zeit auf meinem kleinen Altar.

Da ich so in meinem Kopf war, habe ich nicht bemerkt, dass sie mich immer wieder erinnern wollte. All die wundervollen Rosen, die gerade blühen, erinnern uns an unsere eigene Schönheit und an unsere Vielfalt (keine Rose gleicht der anderen). Die Rosen erinnern uns an die Liebe zu uns selbst. Ihr Dornen zeigen, dass wir uns abgrenzen dürfen und nur das zulassen, was uns gut tut … ich hätte es eigentlich direkt wissen sollen. Meine schamanische Ausbilderin, Romanie, hat mir beigebracht, dass ich niemals sagen soll „ich muss“ sondern immer „ich DARF“. Für mich hat sie die Rose im Namen und sie hat mir die liebe und die gleichzeitige Abgrenzung beigebracht … aber da ich so sehr in meinem Kopf war, konnte es nicht zu mir durchdringen.

Wie schön, dass es wieder in mein Bewusstsein dringen durfte und ich heute mit und durch die Rose mich erinnern darf – schon jetzt merke ich, wie ich innerlich aufblühe.

Kommt und  lasst uns alle blühen wie die Rosen.

Als ich fertig war mit schreiben, hatte ich das Gefühl raus gehen zu wollen und die verschiedenen Rosen fotografieren zu wollen. Daraus ist dieses Bild entstand.

Und zum Schluss entstand dieses Energiebild aus allen Rosen.

Kreise – Die Blume des Lebens – Zeremonie am MON(D)tag

(English translation below)

„Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt. Seit der Geburt das selbe Blut, das durch die Adern pumpt … “ singt Johannes Oerding in seinem Lied „Kreise“. Mein schamanischer Lehrer, Angaangaq, erzählt uns immer wieder von der Schönheit des Kreises.

Letzte Woche durfte ich erfahren, was passiert, wenn wir Kreise bilden und sich diese Kreise verbinden. Ich fing an ein innerliches Bild aufzubauen mit der Vorstellung wie die Kreise ineinandergreifen und daraus entstand die Blume des Lebens. Plötzlich verstand ich wie heilend es ist Kreise zu bilden und das letztlich alle Kreise in einen großen Kreis fließen.

Für mich hat sich daraus ergeben, dass es keine Rolle spielt wie groß oder klein ein Kreis ist. Die Kreise verbinden sich und gehen alle in einen großen Kreis – wir Menschen bilden gemeinsam mit den Tieren und Pflanzen einen großen Kreis.

Wenn du einen Kreis bildest fängst du an die Schönheit zu sehen, denn du kannst nicht den Rücken sehen. Wenn ich Montags die Zeremonien mache, dann weiß ich, dass sich andere Menschen mit mir verbinden und diese Zeremonie letztlich in den einen großen Kreis geht … auch wenn ich die Zeremonie allein machen würde. Es spielt keine Rolle. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass sich noch viel mehr Menschen verbinden.

„Die ganze Welt ist ein Kreis. Sie hat keinen Anfang und kein Ende. Die ganze Menschheit ist ein Kreis. Und genau das müssen wir begreifen. Wenn wir es begreifen, werden wir nicht mehr einander in den Rücken fallen – werden wir nicht mehr hinter dem Rücken anderer agieren – werden wir uns nicht mehr hinterrücks übervorteilen.“ Angaangaq

Es ist für mich immer wieder so unendlich schön selbst zu efahren & erleben was die Lehren von Angaangaq bewirken.

In Liebe Doreen

Circles – The flower of life – Ceremony on MO(O)N day

(Translation with deepl.com)

„Often the beginning and end are the same point. The same blood pumping through your veins since birth… „Johannes Oerding sings in his song „Circles“. My shamanic teacher, Angaangaq, tells us again and again about the beauty of the circle.

Last week I was able to learn what happens when we form circles and these circles connect. I started to build up an inner image with the idea of how circles intertwine and out of this the flower of life was born. Suddenly I understood how healing it is to form circles and that all circles flow into one big circle.

For me it has resulted that it does not matter how big or small a circle is. The circles connect and all go into one big circle – we humans together with the animals and plants form one big circle.

When you form a circle you start to see the beauty, because you cannot see the back. When I do the ceremonies on Mondays, I know that other people connect with me and this ceremony eventually goes into the one big circle … even if I did the ceremony alone. It doesn’t matter. Still, it’s nice to know that many more people are connecting.

„The whole world is a circle. It has no beginning and no end. All humanity is a circle. And that is what we have to understand. When we understand it, we will no longer stab each other in the back – we will no longer act behind the backs of others – we will no longer take advantage of each other behind the back.“ Angaangaq

It is always so infinitely beautiful for me to experience what the teachings of Angaangaq do.

In love Doreen

Sich selbst umarmen – Zeremonie am Mon(d)tag

Bevor ich anfange über meine heutige Zeremonie zu schreiben, möchte ich euch nochmal sagen, dass es nichts macht, wenn ihr sie zu einem anderen Zeitpunkt macht. Ich persönlich habe mir den Montag um 20.08 gewählt, damit ich es selbst nicht vergesse. Es sind im Grunde alles kleine Zeremonie, die man täglich machen kann. Sich selbst zu umarmen gehört zu der Zeremonie, die man eigentlich mindestens ein- oder zweimal am Tag machen sollte.

Als ich heute über die Zeremonie nachdachte hatte ich immer das Lied „An Wunder“ von Vincent Weiss im Kopf.

Wir haben vergessen dass wir selbst ein Wunder sind, dass wir jeden Tag umarmen sollten. Wenn ein neues Leben entsteht, dann bewundern wir immer wieder wie es möglich ist das aus einer kleinen Eizelle ein Mensch entsteht. Das ganze Leben, unsere Erde ist ein Wunder.

Indem wir uns selbst umarmen und spüren, können wir dieses Wunder fühlen und hören. Ich möchte euch einen Auszug aus „Schamanische Weisheit“ von Angaangaq hier lassen. Ich finde es so wunderschön beschrieben:

“ … öffne dein Herz und lege die Arme wie zwei Flügel um dich. Höre in dich hinein, verschmelze mit dir. Gib dich hin, lass dich buchstäblich fallen und spüre dich. Nur du bist wichtig, sonst nichts. Bedanke dich bei deinem Schöpfer, dass es dich gibt. Freue dich über deine Einzigartigkeit und darüber, wir wunderbar du bist. Freue dich darüber, dass du bist, wie du bist, wie du bist. Spüre alles, was zu spüren ist: deine Haut, wenn deine Hände darüber streichen, die Wärme in deinem Körper, vielleicht hier und dort ein Kribbeln, deinen Herzschlag, wo immer er sich bemerkbar macht, Freude über die Umarmung oder auch Leichtigkeit. Und wenn du das alles so richtig ausgekostet hast und merkst, dass es reicht, dann beende deine Zeremonie. Bedanke dich bei dir.

Wenn du magst, kannst du dich natürlich auch wertschätzen für alles, was du bist, dir die Erlaubnis erteilen, frei zu sein, frei in deinen Entscheidungen, in deinem Tun, frei in der Gestaltung deines Lebens. Und natürlich auch frei darin, dir zu sagen: Ich liebe mich.

Das bringt die Zeremonie in dein Leben

Du wirst spüren, dass deine Beziehung zu dir selbst sanfter und liebevoller wird. Dir wird mit zunehmender Praxis auffallen, wann und zu welchen Gelegenheiten du dich selbst kritisierst, und so wirst du deinen Umgang mit dir pfleglicher und nachsichtiger gestalten. Freude über dich wird sich einstellen, mehr Gelassenheit und die Lust, Dinge zu probieren. Vor allem aber wirst du mehr und mehr auf dich hören, wirst Dinge tun, die gut für dich sind, und du wirst zu deiner Mitte finden.“

Loslassen – Zeremonie am MON(D)tag

Heute habe ich es wirklich schwer klare Worte zu formulieren. Unzählige Male habe ich jetzt angefangen hier etwas zu schreiben. Jetzt ist mein Kopf so voll, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich euch eigentlich alles sagen möchte. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht?

In dieser Situation bin ich einfach dankbar, dass ich gelernt habe von meinem Lehrer Angaangaq eine Zeremonie zu machen um mich innerlich wieder zur Ruhe zu bringen und zurück kehren darf in meine Balance. Schon letzte Woche hat mir die Meditation immer wieder geholfen alles einfach loszulassen.

Heute möchte ich sie mit euch teilen, damit ihr sie für euch auch immer wieder anwenden könnt – auf eure Weise – um in eure Balance zu kommen.

Aus dem Buch „Schamanische Weisheit“ Seite 66 – Die schamanische Meditation:

„Veränderung ist ein Charakteristikum des Lebens, alles ändert sich – und auch wir Menschen müsse uns den neuen und sich ständig ändernden Rhythmen anpassen, wenn wir im Leben und in unserer Gesellschaft bestehen wollen. Unsere Welt ist schnelllebig geworden, an jedem Tag werden wir mit tausenderlei Dingen konfrontiert. Das bedeutet natürlich auch, dass du und ich permanent beeinflusst werden: im Guten wie im Schlechten, im Kleinen wie im Großen. Umso wichtiger ist es, auch heute im Umgang mit unseren Ressourcen das Gesetz der Balance zu beachten – der Natur, in unserer Gesellschaft und bei uns selbst. Manchmal sind es vermeintlich profane Dinge, wie Stress oder Ärger, manchmal sind es größere Brocken, die uns aus der Balance bringen.

Ich bin dankbar, dass meine Großmutter Aanakasaa mich immer wieder aufgefordert hat, auf meine Ressourcen zu achten: Beobachte, gib acht auf alles, was du hörst, siehst, sprichst, schmeckst und fühlst – in deinem Herzen. Denn dadurch habe ich gelernt zu unterscheiden: Ich nehme alles mit meinem Herzen auf, überprüfe es und lasse los, was mir nicht guttut. Dadurch bin ich auch in schwierigen Zeiten geschützt. Wenn du die schlechten Dinge zulässt, dann sammelst du im Handumdrehen Müll an. Und du weißt, wie schnell Müll zur Belastung werden kann. Dann kommen schwere Zeiten und du lädst auf deinen ohnehin schon großen Müllberg kräftig weiter auf.

Stell dir einen Schwan vor, der auf dem Wasser schwimmt. Seine Flügel und Federn sind getränkt mit Wasser, aber wenn er loslegt, hat er sich schon beim dritten Flügelschlag allen Wassers entledigt. Er lässt einfach los. Ist das nicht faszinierend?

Und wir kannst du das lernen? Ich praktiziere dafür die schamanische Atemmeditation meiner Großmutter. Das geht schnell, ist überaus einfach, bringt Erleichterung und hält mich immer in Übung. Körper, Verstand und Emotionen haben sich im Laufe der Zeit wie von selbst auf Loslassen eingestellt.

Anleitung für die Zeremonie zum Loslassen

Stell deine Füße, in Hüftbreite auf, so dass du einen sicheren Stand hast. Die Arme hängen seitlich herab. Schließe nun die Augen für diese Welt, atme langsam und tief durch die Nase ein, bis dein Brustkorb richtig mit Luft angefüllt ist. Hebe beim Einatmen die Arme, bis sie gerade nach vorne ausgestreckt sind, die Handflächen zeigen nach unten. Die Arme sind locker, die Ellenbogen leicht gebeugt. Halte nun kurz die Luft an, bevor du kraftvoll aus deinem Mund herausbläst. Lass beim Ausatmen die Arme nach vorn gleiten. Wiederhole das so lange, bis dein Atem von selbst langsamer wird und sich beruhigt. Folge deinem Atem, bis er wieder ganz normal und ruhig wird. Dann bedanke dich und öffne die Augen.

Das bringt dir diese Zeremonie

Übung macht den Meister, aber schon auf dem Weg zur Meisterschaft kannst du Erleichterung empfinden. Du wirst wieder in deiner Mitte sein, dich spüren und feststellen, wir du kur, -mittel und langfristig immer besser in der Lage bist, dich von Stress, Ärger und anderen Gefühle zu befreien. Das wirkt sich natürlich auf deinen Gemütszustand, deine Haltung und deine innere Ruhe aus, was ja erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.“

Dankbarkeit – Zeremonie am MON(D)tag

Gerade als ich hier angefangen habe zu schreiben, strahlt mich das mirAdor-Bild des Oleanders an. Dieser Anblick lässt sofort mein Herz innerlich leuchten und ich fühle einfach nur Dankbarkeit. Die Energie des Oleanders ist in einer Zeit zu mir gekommen, als es mir wirklich sehr schlecht ging. Ich hatte das Gefühl, kleine Engel kommen zu mir aus der Pflanze. Sie umarmten mich und ich hatte sofort das Gefühl alles wird gut. Ich weiß noch sehr genau, was für eine tiefe Dankbarkeit ich hinterher hatte. Alles in mir beruhigte sich. 

Jetzt wo der Oleander durch das Bild wieder zu mir strahlt, bin ich einfach tief berührt und die Dankbarkeit, die ich empfinde ist unermesslich. In dem Wort Dankbarkeit steckt für mich das Wort „Anker“. So ähnlich ist Dankbarkeit auch für mich. Die Dankbarkeit rückt mir viele Dinge ins Bewusstsein und lässt mich vieles erkennen – du „verankerst“ es in dir.

Schon bevor mir das Bild mit dem Oleander wieder begegnet ist, hatte ich das Bild, dass ich eine Zeremonie machen möchte, wo ich eine Blume machen. Jedes Blütenblatt steht für etwas wofür ich dankbar bin. In meiner Vorstellung hat jedes Blütenblatt eine Wurzel, die wie ein Anker in der Erde ist.

Ich möchte jedes Blütenblatt ganz bewusst malen und mich innerlich während dessen bedanken. Ich möchte mich bedanken für mein Leben, für meinen Körper, für alles, was mich nährt und dann möchte ich mich bedanken bei allen anderen Menschen und jedem der mir in den Sinn kommt, dem male ich ein Blütenblatt. So ist bis jetzt meine Vorstellung, wie ich es mache. Das heißt nicht, dass ihr für euch etwas ganz anderes finden könnt, wie ihr euch bewusst bedankt.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich euch nur sagen, dass es ganz wundervoll ist, was passiert, wenn ihr euch innerlich bedankt. Diese Erfahrung mache ich besonders im Umgang mit anderen Menschen. Jeder Mensch, der bei mir eine Emotion auslöst, egal ob gut oder schlecht, dem danke ich. Aus dem Herzen dankbar zu sein für gute Emotionen ist ganz einfach. Aber jemanden zu danken, der bei dir schlechte Emotionen auslöst, dass scheint weniger einfach zu sein. Es geht auch nicht darum, dass ich alle Handlungen eines Menschen gut finden muss. Aber wenn es mich emotional berührt, dann berührt der andere etwas in mir. Er zeigt mir etwas, was ich selbst noch nicht gesehen hast. Und genau dafür danke ich demjenigen. Denn ich lerne von dem anderen ganz viel über mich selbst indem ich mich bedanke.

Ich freue mich auf die Zeremonie morgen Abend um 20.08. Ich werde vorher wieder räuchern. Ich bin gespannt wie meine Blüte der Dankbarkeit nachher aussehen wird. Es ist meine kreative Art, meine Dankbarkeit auszudrücken. Vielleicht malt ihr mit oder findet noch einen anderen kreativen Weg für euch.

Danke 

Was bringt dir diese Zeremonie?

„Du wirst recht schnell merken, dass es gut tut, sich zu bedanken. Diese Zeremonie wird dir eine innerliche Befriedigung verschaffen, und du wirst erleben, dass deine Achtsamkeit gegenüber deiner Umwelt sowie deine Wahrnehmungsfähigkeit wachsen. So kannst du für immer mehr Dinge dankbar sein. Regelmäßig praktiziert, wird sich das Gefühl der Dankbarkeit wie von selbst auch auf andere Dinge ausweiten, was mit einer tiefen inneren Zufriedenheit mit dem Leben einhergeht“ (aus dem Buch: Schamanische Weisheit von Angaangaq)

Räuchern – Zeremonie am MON(D)tag

Heute Abend werde ich eine Räucher-Zeremonie machen. Das Räuchern gehört bei den Schamanen und in allen Religionen zu jeder Zeremonie dazu. Rauch reinigt die Energie. Rauch ist das einzige, was sich vor unseren Augen auflöst. Der Rauch nimmt alles von uns weg, was nicht zu uns gehört. Es löst sich in Rauch auf.

Was es dir bringen wird, beschreibt Angaangaq in seinem Buch „Schamanische Weisheit“ so:

„Schon während der Zeremonie wirst du innerlich zur Ruhe kommen. Wenn du sie regelmäßig durchführst, wirst du vieles bewusster erleben. So bist du in der Lage, deine Worte achtsamer zu wählen, und kannst anderen aufmerksamer folgen. Innere Befreiung und Klarheit stellen sich ein. Dir wird mehr und mehr das Schöne im Leben auffallen. Und du wirst zentrierter. Das momentane Erleben der inneren Ruhe ist schön, das Entscheidende aber ist, dass sich die Ruhe mit dem kontinuierlichen Durchführen immer mehr und vor allem nachhaltig in deinem Alltag einstellen wird.

Ich werde es heute Abend um 20.08 Uhr so machen. Ich räuchere vor jeder Zeremonie, nur dass ich es heute mit noch etwas mehr Bewusstsein machen werde. Ich werde es so machen, wie ich es von Angaangaq gelernt habe:

Zuerst wasche ich meine Hände im Rauch, damit ich mich und andere auf gute Weise berühren kann. Dann nehme ich den Rauch zu meinem Mund, damit ich nur Gutes Sage. Dann wasche ich mir die Hände im Rauch und führe den Rauch zu meinen Augen, damit ich nur das Gute sehe. Dann wasche ich mir die Hände wieder im Rauch und führe den Rauch zu meinen Ohren, damit ich nur Gutes höre. Dann wasche ich meine Hände im Rauch und führe ihn zu meinem Herzen, damit ich es reinigen kann und meine Schönheit sehe.

Anschließend werde ich den Rauch zu meiner Brust, Bauch, Beine, Arme und über meinen Kopf fächern. Dann werde ich eine Weile in Ruhe dasitzen und beten bzw. meditieren. Was auch immer mir in diesem Moment gut für mich erscheint.

Es bleibt euch überlassen, wie ihr räuchert. Es kann auch einfach ein Büschel von Salbei sein, falls ihr keine Schale habt oder Federn. Schamanen räuchern meistens mit weißem Salbei. Es können aber auch genauso gut heimische Pflanzen zum räuchern genommen werden. Vergleichbar ist der Beifuß. Er wurde hier üblicherweise in Europa genutzt. Ich mache oft eine Mischung aus Lavendel, Rosenblüten und Salbei. Lavendel harmonisiert und die Rosen stehen für die Selbstliebe. Es gibt noch ganz viele andere Kräuter, die ganz unterschiedlich wirken bei der Räucherung. Wenn ihr dazu mehr wissen möchtet, fragt mich gern.

Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen, es auch auszuprobieren und wir verbinden uns heute Abend gemeinsam zu der Räucherzeremonie. Ihr wisst ja, je mehr sich verbinden um so größer ist die Kraft. Alles was ihr für euch tut, das tut ihr für alle anderen mit.

Alles Liebe für euch <3

Erinnerungen – Meditation mal anders

Ich habe lange gebraucht um Wege zu finden was die passende Meditation ist. Als ich heute in die Meditation abtauchte, kamen ganz viele wunderschöne Erinnerungen hoch. Dann erinnerte ich mich daran, was ich meinem Mann zum Geburtstag geschenkt hatte. Ich wollte ihm etwas besonders schenken. Etwas was ihm im Herzen berührt.

Dann dachte ich, wie schön es immer ist, wenn wir uns an verschiedene Momente erinnern. Das versuchte ich dann in dem Bild auszudrücken. Stellt euch vor ihr hättet einen Baum und mit jeder Erinnerungen wächst ein Blatt. Je mehr schöne Erinnerungen um so mehr Blätter hat er und um so größer wird er.

Ihr kennt doch alle das Gefühl wie es ist, wenn ihr ein Fotoalbum heraus holt und euch erinnert. Die Geschichten werden wieder lebendig und auch die Gefühle kommen wieder hoch. Ich glaube, dass die Erinnerungen, die in unserem Herzen gespeichert sind dort auch ewig bleiben.

Sich zusammen zu erinnern ist natürlich auch sehr schön. Aber es ist auch sehr schön für sich ganz allein in eine Erinnerung hinein zu spüren. Gerade für all die Menschen, die mit Meditation nichts anfangen können oder sich damit schwer tun ist es eine Möglichkeit um einfach mal abzutauchen in sich hinein. Einfach indem man sich schöne Erinnerungen zurück holt.

Ich habe z.B. eine Erinnerung in die ich immer wieder sehr gern tief eintauchen kann. Ich war mit meinem Mann auf den Malediven vor über 10 Jahren. Da kamen plötzlich Delfine. Einer schwamm die ganze Zeit mit einem kleinen Delfin vor dem Boot her. Ich habe das nie vergessen. Ich habe diesen Moment in mir gespeichert und ich kann es immer wieder abrufen. Wenn ich daran denke bin ich immer noch innerlich erfüllt und je mehr ich mich da hinein begebe um so intensiver wird es. Manchmal habe ich fast das Gefühl, ich schwimme mit den Delfinen.
Mein Mann, der ein totaler Kopfmensch zu sein scheint, sagte damals zu mir, ich soll es im Herz speichern. Ich hatte gejammert, weil ich da meine Kamera nicht dabei hatte.

Dieses eintauchen in die Erinnerungen hat so viel schöne Seiten. Du siehst gleichzeitig, was sind es für Momente oder Dinge die dich wirklich berühren. Du siehst wie viel schönes du erlebt hast. Dein ganzer Körper wird gleichzeitig genährt davon. In diesen Augenblicken verschwindet die ganze schwere, alle Probleme oder das man vielleicht gerade allein irgendwo ist. Es ist eine andere Art sein Herz zu öffnen und dann können plötzlich ganz andere Dinge in dir auftauchen.

Wenn du eine schöne Erinnerung mit einem Menschen hast, dann profitiert auch der andere davon. Ich bin sicher, dass der andere es spürt. Also wundere dich nicht, wenn du einen Anruf bekommen solltest 😉

Als ich damals das Bild für meinen Mann malte, entdeckte ich gleichzeitig eine geflochtene Weide. Sie hatte anfangs ganz wenig Blätter. Ich dachte nur, es könnte passender nicht sein. Vielleicht lasst ihr ja jetzt auch einen Baum in euch wachsen mit Erinnerungen.